Sonntag, 30.06.2019
Zum Juni-Abschluss eine Tour an einem Sonntag. Um 8 Uhr gings los. Tour zu Zweien mit M.M.
325 km
8:30 Stunden unterwegs
5:45 Stunden Fahrzeit
Max. Temp. 37.5 Grad
Wetter sonnig, heiss, heiss, heiss.
Bin immer noch fix und fertig von der Tour. Oder wohl von der Hitze. Darum schreib ich die Geschehnisse dann mal morgen nieder. Mag jetzt nämlich gerade ned.
So, Mittagspause am Montag, jetzt mag ich wieder nach vielen Stunden Schlaf:
Um 8 Uhr früh gings los, zuerst mit dem obligaten Halt bei der Chollermühli Tankstelle.
Danach auf die Autobahn bis Amsteg und dort drab auf die Kantonsstrasse Richtung Wassen.
Von Wassen aus bis zum
Sustenbrüggli, wo wir einen Halt gemacht haben. M.M. hatte noch kein Zmorgen gehabt.
Nach einer längeren Zeit im Sustenbrüggli gings weider über den Susten nach Innertkirchen hinunter, den Grimsel hinauf. Etwas unter dem Pass gabs einen Unfall, also bisschen Stau. Danach durften wir noch hinauf schleichen, weil so ein doofer Car voraus fuhr.
Nach Popometer-Konsultation entschlossen wir uns, mal den Nufenen in Angriff zu nehmen, und dann weiter zu schauen.
Also den Grimsel hinunter, vüren nach Ulrichen und von dort hinauf auf den Nufenen.
Auf dem Nufenen war es unerwartet mild. Gut, so unerwartet nun doch auch nicht, da es sonst einfach heiss war. Aber doch ein paar Grad unerwartet mild.
Da es Mittag umenand war, war die Frage nach dem Hungerzustand gar nicht so abwegig. Also entschlossen wir uns, hinunter nach Airolo zu cruisen und dann via Tremola auf den Gotthard, um dort eine Bratwurscht zu futtern.
Also so gingen wir. Eben nach unten nach Airolo. Am Schluss noch hinter einer Rollerfahrerin mit Löli hinterhergefahren. Gute Übung, mit dem Roller über die Berge zu fahren. Also dann von Airolo über die Tremola auf den Hügel rauf.
Und wie immer ist die Tremola halt einfach sehr ausdauernd. Oder so. Auf alle Fälle gehts einfach an die Substanz.
Also obern auf dem Gotthard unsere Wurscht mit und ohne Senf schnabuliert und ein bisschen im Halbschatten dagesessen.
Der Plan war, dass wir nicht auf der alten Passstrasse hinunter führen, aber irgendwie hab ich die Zufahrt zu der Schnellstrasse verpasst, also sind wir halt trotzdem die Rumpelstrasse weiter. Doof ist dort einfach, dass wo man dann auch die Schnellstrasse muss, man die Fahrzeuge von unten kommend nicht so gut sieht, weil es gleich eine Kurve hat. Aber ging dann doch.
Danach im Pulk von Autos etc. bis unten nach Hospenthal gehötterled. Und dann gabs da noch Stau, weil die doofe Baustelle halt nur einspurig ist. Und der eine Tschingg, der uns in der Kolonne überholen musste, streifte noch mit seinem Seitenkoffer M.M.s Auspuff. Hat aber keine sichtbaren Schäden hinterlassen.
Irgendwie schafften wirs dann nach Andermatt und die Schöllenen runter. Auch da wieder mit Gekrieche. Nehmt doch den Gotthardtunnel, wenn ihr nicht fahren könnt. Gopf.
Von Göschenen (also nicht via Dorf selbst, sondern durch den Umfahrungstunnel) dann via Kantonsstrasse bis Amsteg, und dort wieder auf die Autobahn nach Flüelen, bis kurz vor Brunnen. Dort fuhren wir Richtung Morschach hinauf, um dann dort hinunter nach Ibach zu fahren.
In der einen Kurve hats vor mir (M.M. fuhr voraus) plötzlich nach Blech gescheppert. Ich hab nur noch gesehen, dass was am Boden liegt, hab auf M.M.s Töff geschaut, und gesehen, dass ich da nichts mehr sehe. Da lag doch tatürklich seine Töffnummer am Boden :-)
Also angehalten, Nummernschild aufgelesen, in Topcase verstaut und weitergefahren. M.M. hat dann wohl scheinbar gemerkt, dass ich nicht mehr hinterherfahre, und hat umgekehrt. Hab dann auf dem schmalen Trottoir im Schatten gehalten und das Nummernschild hervorgenommen und ihm entgegengehalten. "Chond dir das bekannt vor?"
Gut, hab ich mein Topcase immer mit mehr oder weniger wichtigen Utensilien beladen, also wollte ich mein Klebeband hervornehmen. Das war aber natürlich nicht drin. Aber dann sah ich meine Not-Apotheke, und da drin hatte es so was wie Klebeband und sogar eine Schere. Das Klebeband war sogar bisschen durchsichtig, sodass M.M. einfach über die Zahlen und so drübergeklebt hat. Musste ja nur noch bis nach Hause halten.
In Ibach dann noch einen Tankstopp. Also für M.M., der traute sich dann doch nicht, auf Glück auf die Autobahn zu gehen, und plötzlich mit leerem Tank dazustehen.
Also dann in Seewen auf die Autobahn und nach Hause.
War eine anstrengende Tour, wohl vorallem wegen der enormen Hitze.
Das nächste Mal gehen wir dann, wenns nicht mehr so heiss ist.
Und tschüssn.